Die öffentliche Hand: Tragende Säule des JOBLINGE-Konzepts

Ohne die starken Partner auf kommunaler, Landes-, Bundes- und europäischer Ebene wäre die Umsetzung des JOBLINGE-Programms nicht möglich. Die öffentliche Hand bildet den Rahmen für das gemeinsame Engagement für die Jugendlichen und ist erster Gesprächspartner, wenn es um den Aufbau eines neuen Standorts geht. Eingebunden in das breite Angebot der öffentlichen Hand basiert die vertrauensvolle Zusammenarbeit auf vier Schwerpunkten:

Gewinnung der Teilnehmer und gezielte Förderung der Jugendlichen

Die lokalen Arbeitsagenturen und Jobcenter steuern die Teilnehmer in das JOBLINGE-Programm zu. Mit dem Ziel, jeden Jugendlichen bestmöglich und nach spezifischem Bedarf zu unterstützen, stimmen die Ansprechpartner der Bedarfsträger und die JOBLINGE-Mitarbeiter sich eng über die Förderung ab und berichten regelmäßig über die individuellen Entwicklungsschritte. Die intensive Zusammenarbeit vor Ort garantiert jedem Jugendlichen eine sinnvolle Perspektive.

Finanzierung

Das gemeinsame Engagement spiegelt sich auch in der Finanzierungsform der Initiative JOBLINGE wider, der öffentlich-privaten Kofinanzierung. So werden die laufenden Kosten der JOBLINGE-Standorte zu einem großen Teil von der öffentlichen Hand getragen. Je nach Standort engagieren sich Jobcenter, Agentur für Arbeit, Kommunen oder Länder finanziell. Der Anteil der öffentlichen Finanzierung ist von Standort zu Standort sehr unterschiedlich. Für jeden Standort ist eine möglichst hohe öffentliche Förderung und Deckung der laufenden Kosten die wertvollste Basis, um das Engagement zu bündeln und nachhaltig gegen die Jugendarbeitslosigkeit in der Region zu wirken.

Einbindung in Netzwerke

An jedem Standort engagieren sich Politiker und Vertreter der öffentlichen Hand auch persönlich als Schirmherr oder ehrenamtliches Mitglied im Aufsichtsrat. Die Initiative JOBLINGE ihrerseits bringt sich regional und überregional in Netzwerke und Arbeitsgruppen ein, um ihren Lösungsansatz gegen Jugendarbeitslosigkeit zu teilen und einen Beitrag zur Systematisierung des Übergangsystems zu leisten. Als Erfolgsmodell im Übergangsmanagement möchte die Initiative Impulse setzen, die eine nachhaltige und messbare Integration von benachteiligten Jugendlichen in den ersten Arbeitsmarkt ermöglicht.

Wachstum und Weiterentwicklung

Die Initiative JOBLINGE versteht sich als lernende Organisation und entwickelt sich täglich weiter. Um mit Weitblick und Engagement aktuelle Themen und Entwicklungen angehen zu können, bedarf es Ressourcen außerhalb des täglichen Arbeitsgeschehens. Die öffentliche Hand ist auch hier ein wichtiger Partner. Beispielsweise konnte durch die gezielte Unterstützung des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration das Modell der „Filialisierung“ – der Aufbau neuer Standorte unter dem Dach einer bestehenden JOBLINGE gAG – als neues Wachstumsmodell entwickelt, pilotiert und als bundesweit übertragbares Modell ausgearbeitet werden. Auch im Zuge der aktuellen Herausforderungen und der Entwicklung von JOBLINGE Kompass ist die enge Zusammenarbeit mit der öffentlichen Hand ein wesentlicher Erfolgsfaktor dafür, im gemeinsamen Engagement junge Menschen schnellstmöglich in Arbeitsmarkt und Gesellschaft zu integrieren.

Ihr Ansprechpartner

Petra Rahn
Eschersheimer Landstraße 34
60322 Frankfurt

Telefon: 069 170 75 9157
E-Mail: petra.rahn @ joblinge.de

 

 

 

JOBLINGE Kompass - alle Infos rund um unser neues Programm finden Sie hier

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